n-EDO Systeme und ihre Anwendung in Kompositionen
Verlag: Wien
Erscheinungsjahr: 2022
Umfang: 52, 11 Seiten, Notenbeispiele
In dieser Diplomarbeit beschäftige ich mich mit Skalen, die auf n-EDO-Systemen basieren, also der gleichmäßigen Unterteilung der Oktave in "n" Schritte. Kapitel 1 konzentriert sich auf Alois Hába, der eine eigene Kompositionsmethode mit Vierteltönen entwickelt hat. Kapitel 2 wirft die Frage auf, ob die gleichmäßige Unterteilung der Oktave in 24 Töne zum Verständnis außereuropäischer Musik herangezogen werden könnte und befasst sich mit dem Maqamat der arabischen Musik. Die Diplomarbeit beinhaltet auch einen analytischen Vergleich der beiden Vierteltonstreichquartette op. 7 und op. 12 von Hába und, Bezug nehmend auf Kapitel 2, des 1. Streichquartetts von Cerha (Maqam). Die Streichquartette werden ausschließlich auf die Verwendung von Vierteltönen hin untersucht, um herauszufinden, ob das Potential der Vierteltöne jeweils ausgeschöpft ist. Die so herausgearbeiteten Erkenntnisse reflektierend entstand Streichquartett Nr. 2, dessen Entstehungsprozess in Kapitel 3 dokumentiert ist.